Freie Wähler Rodgau sehen Antrag zu kurz gegriffen.

Grundgedanke OK, aber wenig zielführend

Die Freien Wähler Rodgau sehen, wie die letzten Anträge des ehemaligen Schwab’schen Wahlunterstützungsvereins, auch diesen Antrag als nicht zu Ende gedacht. Als Ingenieur für Arbeitssicherheit sieht Karl-Heinz Dauth, ein Vorstandsmitglied der Freien Wähler Rodgau, der im Gegensatz zu den im Ruhestand befindlichen Mitgliedern des o.g. Wahlvereins im aktiven Arbeitsleben steht und damit nah am Geschehen der technischen Entwicklungen ist, etwas weitergehend. Richtig ist, dass alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden müssen, um diese Pandemie in Schach zu halten. In der augenblicklichen Situation müssen die Kräfte gebündelt werden und es bedarf keinen Störaktionen a la ZMB, die seit sie im Parlament sind, dem Magistrat Untätigkeit vorwerfen. Sie sind der Meinung, wenn sie gebetsmühlenhaft immer wieder das gleiche sagen, glaubt es irgendjemand. Auch bedarf es keinen Leugnern oder Weltuntergangspropheten für die augenblickliche Situation.

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Fa. Heareus schreibt selbst, dass die Haut und die Augen vor UV-Licht zu schützen sind. Der Anwender hat auf die vollflächige Bedeckung der Haut zu achten. Das bedeutet, dass die Anwendung des in der Pressemitteilung von ZMB empfohlenen Gerätes für den Einsatz in einer Kindertagesstätte nur in Betracht kommt, wenn keine weiteren Personen im Gebäude sind oder das Gerät so gekapselt ist, dass von ihm keine Gefahr ausgeht. Dauth fragt sich, ob dies bei laufenden Betrieb möglich ist, oder aber nur in den Abend- und Nachstunden mit diesen Geräten gearbeitet werden kann. Auf dem Markt befinden sich auch andere, mit Hepa-Filtern ausgestattete Geräte, die auch in Operationssälen betrieben werden und dort gute Dienste leisten. Selbst die Stadt Frankfurt setzt mittlerweile solche Geräte ein. Den Freien Wählern Rodgau ist bekannt, dass solche Vorschläge schon vor Wochen von Vereinen für das Bürgerhaus Dudenhofen an die Stadtverwaltung herangetragen wurden. Es war der Vorschlag gemacht worden, Proberäume mit solchen Geräten auszustatten. Zugegebenermaßen ist die richtige Wahl zwischen Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens und der freiheitlichen Entfaltung ein Ritt auf der Rasierklinge. Aber genau das müssen wir jetzt verstärkt angehen. Selbstverständlich entledigt der Einsatz von technischen Anlagen die Menschen nicht, die Hygienevorschriften außer Acht zu lassen

Die Lage bleibt prikär und es liegt an uns allen, gegen die Pandemie aufzubegehren.

Weitere Informationen erhalten sie bei den beiden Vorständen Karl-Heinz Dauth, Tel.: 06106 21641.

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